top of page

Die Macht unserer Gedanken

20250917_153951.jpg

Gedanken sind gespeicherte Erinnerungen aus der Vergangenheit in Form von Energie. Sie sind elektrische Impulse in unserem Gehirn.

Gedanken tun drei Dinge: Sie messen, beschreiben und vergleichen.

Ein einfaches Beispiel:

Du betrittst einen Raum und siehst einen Menschen, den du noch nie zuvor gesehen hast.

Deine Gedanken messen: Wie groß ist dieser Mensch, wie alt könnte er sein, wie weit ist er von mir entfernt?

Sie beschreiben: Er trägt helle Kleidung, hat dunkle Haare und wirkt freundlich.

Und sie vergleichen: Er erinnert mich an jemanden. Seine Stimme kommt mir bekannt vor. Vielleicht erinnert mich die ganze Situation an etwas, das ich schon einmal erlebt habe.

Unser Denken greift dabei auf gespeicherte Erfahrungen und Erinnerungen aus der Vergangenheit zurück.

Gedanken erzeugen Gefühle – und Gefühle erzeugen wiederum Gedanken.

Ein positiver Gedanke kann ein positives Gefühl auslösen. Dieses Gefühl erzeugt wiederum Gedanken, die zu diesem Gefühl passen.

Genauso funktioniert es mit belastenden oder negativen Gedanken. Sie können beispielsweise Angst, Ärger oder Sorge auslösen. Mit diesen Gefühlen verändert sich auch die Chemie in unserem Körper. Botenstoffe und Hormone werden ausgeschüttet und eine Stressreaktion kann in diesem Fall entstehen.

In ganzheitlichen und modernen Ansätzen zur Verbindung von Gedanken, Gefühlen und Körper wird dieser Zusammenhang noch weiter beschrieben.

Wiederholen sich dieselben Gedanken und Gefühle immer wieder, kann sich unser Körper an diesen vertrauten biochemischen Zustand gewöhnen. Der Körper kennt diesen Zustand und kann ihn unbewusst immer wieder einfordern. Dadurch können erneut Gedanken entstehen, die genau die entsprechenden Gefühle und körperlichen Reaktionen hervorrufen.

Gedanken erzeugen Gefühle. Gefühle erzeugen Gedanken. So kann ein Kreislauf entstehen, der sich immer weiter wiederholt.

Und genau das ist ein Grund dafür, warum Veränderung manchmal so schwerfällt.

Dr. Joe Dispenza beschreibt, dass ein sehr großer Teil unserer Gedanken jeden Tag derselbe ist – etwa 90 Prozent unserer Gedanken sollen den Gedanken des Vortages gleichen. Wenn wir immer wieder dasselbe denken, entstehen immer wieder ähnliche Gefühle und Reaktionen. Wir bleiben in dem, was unserem Gehirn und unserem Körper bereits vertraut ist.

Bewusstheit schafft Veränderung

Und genau hier liegt unsere Möglichkeit, etwas zu verändern.

Wir sind unseren Gedanken nicht ausgeliefert.

Achtsamkeit hilft uns dabei, überhaupt erst wahrzunehmen, was wir denken. Denn erst wenn uns ein Gedanke bewusst wird, können wir erkennen, ob wir ihn weiterhin denken und ihm unsere Aufmerksamkeit schenken möchten.

Meditation, Atemübungen und Entspannung können uns dabei unterstützen, aus unseren gewohnten Gedanken- und Gefühlsmustern herauszutreten. Wir schaffen einen Moment zwischen dem automatischen Gedanken und unserer Reaktion darauf.

Auch Affirmationen können uns dabei unterstützen, bewusst neue Gedanken zu wählen und unsere Aufmerksamkeit auf das auszurichten, was wir in unserem Leben stärken möchten.

Denn die Energie folgt der Aufmerksamkeit. Worauf wir unsere Aufmerksamkeit immer wieder richten, dorthin fließt auch unsere Energie.

Je bewusster wir werden, desto mehr können wir erkennen: Das ist ein alter Gedanke. Das ist ein vertrautes Muster. Und ich kann mich in diesem Moment neu entscheiden.

Wir entscheiden immer wieder selbst, welchen Gedanken wir Raum geben und welche Gefühle wir damit beeinflussen.

Glaube nicht alles, was du denkst!

Unsere Gedanken haben Macht. Und Bewusstheit gibt uns die Möglichkeit, diese Macht bewusst für uns zu nutzen.

bottom of page